Hey,
Ich heiße Hanna Green. Mein Herz schlägt für das Geschichtenerzählen. Ich verstehe mich selbst als Technik-Künstler – oder doch als Künstler-Techniker?! Wie dem auch sei. Für mich kann es das Eine ohne das Andere nicht geben. Seit meiner Jugend liebe ich alles, was mit der Bühne, Filmen oder Musik zu tun hat. Mein Steckenpferd ist der theatrale Einsatz von Medien- und Veranstaltungstechnik. Es macht mich glücklich, wenn eine Theatervorstellung, wie aus einem Guss über die Rampe geht, wenn jeder Vorgang an der richtigen Stelle ist und der storyimmanente Rhythmus im Fluss bleibt. Im Theater fühle ich mich deshalb an vielen Stellen zuhause: Die meiste Erfahrung habe ich mit der Medientechnik, aber auch am Inspi-Pult durfte ich schon als Stage Manager eine Oper und mehrere Musical-Galas callen. Auch auf der Bühne bin ich immer wieder zu Gast. Mal als Kamera-Mensch oder Performer, mal singend (im Chor oder auch solistisch) oder spielend (dann am liebsten an den Pauken). Wo es Geschichten zu erzählen gibt, dort bin ich zuhause, dort fühle ich mich wohl.

Vita
Hanna Green absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Verfahrensmechanikerin für Beschichtungstechnik, ehe sie sich dem Studium der Musik- und Sprachwissenschaft widmete. Sie studierte in Heidelberg und Birmingham (UK) unter Anderem bei Silke Leopold, Daniele Rosina und Paul Rodmell. In den Electroacoustic Music Studios der Universität Birmingham entdeckte sie unter James Carpenter, Scott Wilson und Manfredi Clemente ihre Liebe zu synthetischen und elektroakustisch veränderten Originalklängen.
Nach ihrer Rückkehr aus England folgte 2015 das Engagement als Tontechnikerin am Nationaltheater Mannheim, wo die vielseitig interessierte Wahl-Heidelbergerin in der Spielzeit 18/19 zusätzlich die Videotechnik und Bühnenvideografie für diverse Schauspielproduktionen übernahm. Als Videokünstlerin arbeitete sie in dieser Zeit unter anderem mit Anna Schmutz, Anna-Elisabeth Frick und Claudia Bauer zusammen. Nach kleineren Sounddesignarbeiten für Schauspiel- und Tsnzproduktionen folgte 2019 das erste große Sounddesign für Giuseppe Spotas Ballettabend „Die vier Jahreszeiten“.
2020 wechselte sie als feste Videokünstlerin ans Theater und Orchester Heidelberg, wo sie mit Ekat Cordes das Online-Theater-Game „Bambi“ realisierte und mit Natascha Kalmbachs Inszenierung „Angst oder Hase“ zu den 25. Baden-Württembergischen Theatertagen in Heilbronn eingeladen war.
Als freie Fotografin, Medienkünstlerin und Veranstaltungstechnikerin / Show Controllerin ist sie seit 2016 im In- und Ausland tätig. Sie arbeitete unter anderem mit Miriam Lemdjadi, Meriam Bousselmi, Chris Thrope und Javaad Alipoor, Jenke Nordalm, der Gruppe Laokoon und Sarah Wissner.
Sie ist festes Mitglied des Performance-Kollektivs Mütterkünste. Seit Beginn der Spielzeit 22/23 leitet sie die Abteilung für Video und Visualisierung am Theater und Orchester Heidelberg, wo sie unter anderem an die videotechnische Umsetzung des Stückes “Die Reise des G. Mastorna” (Regie: Bernadette Sonnenbichler) mit dem Videokünstler Stefano di Buduo verantwortete.
Ihre Fotografien wurden bereits in Berlin, London, Vancouver, Washington D.C., Mexico City und Athen ausgestellt.
Meine Programme des täglichen Gebrauchs
- QLab 5
- MadMapper 5 / 6
- Goodnotes 6
- Final Cut Pro 11
- Motion 5
- Blackmagic Software (ATEM, Video Hub, Desktop Video Setup, etc.)
- Photoshop
- Lightroom
- Reaper
- EOSnomad
- Bitfocus Companion
- Dante
- Microsoft Office Suite
Basic Skills (länger schon nicht mehr im täglichen Gebrauch)
- Medien-Server: Pixera, Millumin, Resolume Arena und Resolume Wire
- DAWs: ProTools, Ableton Live, Studio One, Logic Pro

(c) Susanne Reichardt