USA, Baby! pt. 1

Lange war es still hier. Heidelberg hatte mich wieder und dank Uni und neuem Job blieb nicht viel Zeit zum Reisen. Erst mal. Doch kaum in Heidelberg zurück haben Em, bei der ich mittlerweile eingezogen bin, und ich beschlossen der Einladung eines Freundes zu folgen und uns Flüge in die USA zu buchen. Außer den Flügen nahezu planlos sind wir dann gestern ab Frankfurt nach Washington D.C. geflogen. (Eine B747-8, die nur mit ca. 150 Leuten besetzt ist, ist was sehr feines, denn das bedeutet, dass man sich ein bisschen ausbreiten kann.) Nach ca. 8h an Bord unseres Vögelchens kamen wir um 15:40 Uhr Ortszeit an. (Zu dem Zeitpunkt war es bereits 21:40 Uhr zuhause.) Die Einreise verlief glatt und problemfrei. Das einzige Problem: Ich. Hatte mein Körper doch vor Aufregung beschlossen am Freitagabend erst mal krank zu werden. Das machte die ganze Sache etwas anstrengend, genauso wie die Fahrt nach D.C., die durch Stau eine gute halbe Stunde in die Länge gezogen wurde. Allerdings hatten wir einen wunderbaren Chauffeur. Einen Freund unseres Freundes, der uns leider nicht persönlich abholen konnte. Besagter Freundesfreund ist Amerika-Pfälzer. Oder Pfalz-Amerikaner? Wie dem auch sei, er ist in der hübschen Pfalz aufgewachsen. Demnach hatten wir viel zu quatschen. (Bereits im Flugzeug hatten wir eine Dame kennengelernt, die ihren Mann damals in Heidelberg kennengelernt hatte und deren Tochter dort geboren war. Zufälle gibt’s manchmal.)

Der Abend in D.C. war entspannt. Nachdem wir in Maryland einen Buchladen unsicher gemacht hatten sind wir in Georgetown erst mal beim Mexikaner essen gegangen. Danach gab es eine private Auto-Tour an den Memorials und dem Weißen Haus vorbei und ab nach Hause. Auf dem Weg kommt uns ein nicht enden wollender Polizeikonvoi entgegen. Ich lache und sage zum Spaß: “Achtung, da kommt der Präsident.” – Kein Scheiß! Es WAR der Präsident! Kurz vor 11.00 pm (also 4:00 Uhr in Deutschland) kamen wir zuhause an. Nach Aufbau der Schlafgelegenheiten sind wir dann ins Bettchen gefallen.

 

Heute Morgen 7.45 – Ich wache auf. Ausgeschlafen. Emma ist schon wach. Jetlag!!! 😀 Sie winkt mir zu, ich winke zurück. Ich versuche nicht zu sprechen – wir wollen unseren Freund nicht wecken. Zwei Minuten später: Sein Wecker klingelt. Ich sage guten Morgen und heraus kommt: NICHTS! Emma hat mir Sprechverbot erteilt und muss nun die ganze Zeit als mein Dolmetscher agieren. Der Tag heute wird sicher lustig!!!

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