02.05.15 – Prüfungsvorbereitungen

Hallo ihr Lieben,

heute gibt’s von mir ein kleines Update zum Thema Prüfungen. Die finden hier an der UoB nämlich im achtwöchigen letzten Trimester statt. (Meine sind allerdings in zwei Wochen schon wieder um.) So gut gebündelt muss man entsprechend viel auf einmal erledigen. Bei mir wären das:

  • Analoge Aufnahme
  • Digitale Aufnahme mit aufwändiger Postproduction und Recording-Bericht
  • Aufsatz darüber, was einen guten Dirigenten ausmacht (1500 Wörter)
  • Praktische Chorleiterprüfung
  • Arrangement zweier Debussy-Klavierpräludien für erweitertes Sinfonieorchester
  • Komposition eines sechsminütigen Werkes für Solo-Stimme, Flöte, Klarinette, Percussion, Klavier, Violine und Cello

Die Komposition muss bis Dienstag spielfertig sein. Geschrieben sind ca. 60 %. Am Freitag sind das Arrangement der Debussys und der Aufsatz übers Dirigieren fällig. Am 14. folgt die praktische Chorleiterprüfung und am 15. muss das Sound-Recording-Portfolio eingereicht sein. Man sollte meinen, ich hätte keinen Grund zur Langeweile. Weit gefehlt! Prokrastination ist hier das Stichwort. Ohne Druck geht nix! (Und in meinem Fall ist das üblicherweise der Zeitdruck.) Also schreibe ich Szenenentwürfe für alte und neue Handlungsstränge nieder. Entwerfe Charakterbögen und fange mit einem Script-Breakdown an. Meine Nächte sind lang und Schlaf wird überbewertet, da ich im Regelfall in der Nacht arbeite und meine Mitbewohner lieber ein geregeltes 08-15-Leben führen und deshalb (wie normale Menschen eben) aufstehen, wenn ich den Laptop zuklappe. (Heute waren mir ganze 5 Stunden luxuriöser Schlaf vergönnt in denen ich nicht den Hauch einer neuen Idee für meine Komposition geträumt habe, weshalb es nicht so schlimm war, als mich lautes Gelächter aus der Küche, die genau unter mir ist und unsinnigerweise keine Tür besitzt, gegen 10:00 Uhr aus dem Schlaf gerissen hat.) Über diese Art zu erwachen konnte ich dann doch nur schmunzeln verglichen zu einem Mixer um 6:30 Uhr, weil meine Mitbewohnerin Pancakes frühstücken möchte. (Das ist dann der Moment in dem ich sehr, sehr gern jemanden töten würde. Aber da ich zu schläfrig und zu faul bin, um in die Küche zu gehen und Selbiges in die Tat umzusetzen bleibe ich dann halt genervt im Bett liegen und warte bis ich wieder einschlafen kann. Ich arbeite ja schließlich auch leise, wenn andere schlafen wollen. Kann ja keiner was dazu, dass ich des Nachts kreativer bin als tagsüber.)  Demnach sollte ich jetzt wohl wirklich den Laptop zuklappen, damit ich morgen zumindest meine Komposition fertigstellen kann. Bitte, bitte, lieber Traum-Gott, gib mir eine kreative Eingabe für ein Thema für den ersten Satz meiner Mini-Sinfonie.

In diesem Sinne: Gute Nacht und kreative Träume!