03.01.15 – Eine Kiste hier, ein Köfferchen da!

Heute steht Einziehen auf dem Plan. Also begebe ich mich zu meiner ehemaligen Mitbewohnerin, die meine Sachen bei sich gelagert hat, lasse mir eine Baustellenführung geben und schneie auf dem Rückweg in meinem Ehemaligen Domizil vorbei, um meiner ehemaligen Vermieterin ein schönes neues Jahr zu wünschen. Wir quatschen gute anderthalb Stunden und ich fahre mit einem gut gepackten Kombi wieder zurück nach Hause.

Dort angekommen hilft mir der Ehemann meiner Vermieterin, die gerade im anderen Zimmer Möbel aufbaut, meine Sachen nach drinnen zu befördern. Als ich alles oben habe verwandle ich mein Zimmer binnen allerkürzester Zeit in ein Schlachtfeld. Irgendwie habe ich hier echt wenig Stauraum, verglichen zu meinem Zimmer in Edgebaston, wenngleich auch das Zimmer selbst fast doppelt so groß ist. Nach gut vier Stunden Hin- und Herräumen kann man den Boden wieder sehen und ich gehe in die Küche um mir einen Tee zu machen. Immerhin ist ja jetzt wieder Tea Time angesagt. Mit meinem Tee flacke ich mich zunächst im Wohnzimmer auf die Couch (außer mir ist keiner mehr da) und checke die TV-Programme durch. Hier gibt es doch allen Ernstes noch Sender, die nicht den ganzen Tag spielen. Kaum zu glauben. Nach meiner ca. einstündigen Pause gehe ich hoch und mache den Rest – jetzt sieht das Zimmer auch tatsächlich schon annähernd begehbar aus. Nach getaner Arbeit ruft die Badewanne und ich folge diesem Ruf mit einer Tasse Tee und einem Buch bewaffnet. Ich sag nur so viel: die neue Wanne ist wesentlich kleiner als die alte – tut ihren Zweck aber auch. Danach skype ich noch ein bisschen mit Mama bis die Verbindung zunächst miserabel wird und dann komplett abreist. Den Rest des Abends verbringe ich auf dem Bett liegend damit Musik zu hören, da ich ja jetzt meine Handtaschenstereoanlage (also den BoomBlaster) aufgebaut habe. Mein iPhone steht auf Shuffle und der Mix aus den Boxen ist eine auf viele wohl eher verstörend wirkende Mischung aus Klassik, Rock, Jazz, Filmsoundrtacks, Lounge, Musical, Disco-Beats, Acapella, House, HipHop und diversen Pop-Stilen, die durch das ein oder andere eingestreute Geräusch aufgemischt wird. Eben sehr vielseitig. Besteht ja auch Auswahl aus nahezu 7000 Titeln durchaus vielfältiger Genres. Nun werde ich den Mac zuklappen und mich exklusiv meinem musikalischen Chaos widmen. Meine Neue Erkenntnis lautet nämlich: Einfach mal nur Musik hören ist auch was tolles! (Hab ich vor meinem Heimaturlaub nämlich schon lange nimmer gemacht.) In diesem Sinne: Auf die Töne, fertig, los!

2 Replies to “03.01.15 – Eine Kiste hier, ein Köfferchen da!”

  1. Hey, ich informiere mich gerade über das Studieren in England und ich bin dabei auf deinen Blog gestoßen 🙂 ich hab ein paar Fragen und hoffe das du mir damit weiterhelfen kannst. Vielleicht könntest du sie mir in einer Email beantworten, ich selbst bin nicht wirklich bei WordPress und weiß nicht wie ich deine Antwort sonst lesen soll 😀 meine email adresse ist xellielondon@yahoo.de
    Also, bist du auf eigene Faust zum Studieren nach England gegangen oder mithilfe von Erasmus oder sowas? Ich möchte komplett in England studieren & nicht nur ein Auslandssemester machen.
    Worüber hast du deine Uni gefunden und wie lief das mit der Anmeldung? Auch über UCAS?
    Weißt du ob man sich bei UCAS für einen Studiengang bewerben kann und man dann an eine Uni vermittelt wird oder ob man sich direkt einen Studiengang bei einer bestimmten Uni aussucht?
    Ich bin gerade ziemlich verwirrt hier 😀 ich weiß nur das die Bewerbungsfrist bald ausläuft und ich noch sehr wenig weiß.
    danke schon mal im voraus 🙂 x

    1. Hey!

      Ich hab deinen Kommentar in meinem Blog gelesen und wollte dir mal die Fragen beantworten, die ich beantworten kann. Aaaalso…

      Ich bin über Erasmus ein für ein Jahr hier in England und habe demnach die Uni B’ham als eine unserer Partner-Unis bei uns am Schwarzen Brett im Institut in Heidelberg gefunden. Meine kleine Schwester wollte an der UoB hier ganz regulär Musik studieren und hat sich einfach beworben, genau so wie an den Deutschen Hochschulen. Sie hat sich dann aber doch für das Studium in Heidelberg entschieden und ist jetzt über Erasmus ein Jahr in England (nicht hier in B’ham, aber in Loughborough), was dann meine entgültige Entscheidung für B’ham war, weil ich nicht ewig weit von ihr weg sein wollte, wenn wir schon parallel ins Ausland gehen.
      Wenn du regulär als International Student eingeschrieben bist hast du halt auch die regulären Studiengebühren, die entfallen, wenn du über Erasmus ein Jahr hier bist.
      Ich habe durch das Erasmus-Studium zwar auch einen UCAS-Code bekommen, aber mit UCAS selbst hab ich nichts zu tun, deshalb kann ich dir da leider nicht weiterhelfen.

      Ich hoffe, dass ich dir trotzdem helfen konnte und wenn du weitere Fragen hast frag einfach nach.

      Liebe Grüße aus B’ham
      Hanna

Comments are closed.